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	<title>Kommentare zu: Die Rolle des Leidenden.</title>
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	<description>Ein weiterer WordPress-Blog</description>
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		<title>Von: Pic</title>
		<link>http://freieslieben.de/?p=1859#comment-18</link>
		<dc:creator><![CDATA[Pic]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 11:29:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Japp :D]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Japp <img src="http://freieslieben.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif" alt=":D" class="wp-smiley" /> </p>
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		<title>Von: j.</title>
		<link>http://freieslieben.de/?p=1859#comment-17</link>
		<dc:creator><![CDATA[j.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 14:38:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Stimme dir absolut zu! &quot;Auch ein gesunder Körper hat Missempfindungen&quot; hat meine Mutter immer gesagt, und ich finde auch ein &quot;Recht auf Krankheit&quot; eine gute Formulierung. 
Ich habe auf dem Workshop irgendwann mal gesagt &quot;Ach, hoffentlich bin ich morgen wieder gesund&quot;, und eine Frau sagte &quot;Denk doch lieber: &#039;Ich bin gesund&#039;, das ist besser&quot;. Dahinter steht die Idee, dass man durch sein Denken seine Welt erschafft, was ich sogar glaube, aber es verleugnet auch, dass manchmal Existenz einfach mal schwer ist, und Krankheit eben doof. 
Für mich ist es durchaus möglich, die Krankheit zu akzeptieren, die Lehren zu betrachten, die sie mir bietet, und dennoch traurig zu sein, dass ich krank bin. All diese Gefühle machen eine Menge Sinn, oder?
:)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stimme dir absolut zu! &#8220;Auch ein gesunder Körper hat Missempfindungen&#8221; hat meine Mutter immer gesagt, und ich finde auch ein &#8220;Recht auf Krankheit&#8221; eine gute Formulierung.<br />
Ich habe auf dem Workshop irgendwann mal gesagt &#8220;Ach, hoffentlich bin ich morgen wieder gesund&#8221;, und eine Frau sagte &#8220;Denk doch lieber: &#8216;Ich bin gesund&#8217;, das ist besser&#8221;. Dahinter steht die Idee, dass man durch sein Denken seine Welt erschafft, was ich sogar glaube, aber es verleugnet auch, dass manchmal Existenz einfach mal schwer ist, und Krankheit eben doof.<br />
Für mich ist es durchaus möglich, die Krankheit zu akzeptieren, die Lehren zu betrachten, die sie mir bietet, und dennoch traurig zu sein, dass ich krank bin. All diese Gefühle machen eine Menge Sinn, oder?<br />
 <img src="http://freieslieben.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /> </p>
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		<title>Von: Pic</title>
		<link>http://freieslieben.de/?p=1859#comment-15</link>
		<dc:creator><![CDATA[Pic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 22:44:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo J.!

Ich muss auch hier noch (m)einen Senf ablassen, wenn ich schon dabei bin, hier zu schreiben.
Mir sind inzwischen einige Menschen bekannt, die Krankheit (mit Betonung auf der körperlichen Ebene, jedoch mag man das auch ausdehnen) nicht mehr nur negativ sehen. Vielmehr geht auch mir mit diesen Menschen langsam ein Umgang mit einem solchen &quot;Zustand&quot; einher, der darauf abziehlt, sich darauf einzulassen, zu &quot;versöhnen&quot;. Ich hoffe, es klingt nicht allzu esotherisch. Ich meine hier keinen Geist-gehalt der Krankheit. Vielmehr möchte ich es mit Juli Zeh in &quot;corpus delicti&quot; ein sogenanntes &quot;Recht auf Krankheit&quot; nennen. Es ist uns wahrscheinlich unmöglich, dauerhaft gesund zu sein. Vielmehr ist meines Wissens nach unser Körper darauf angelegt, an Krankheiten &quot;zu lernen&quot; um sich in Zukunft besser dagegen wehren zu können. Nichtsdestotrotz wird man auch in Zukunft an der gleichen Krankheit erkranken können - wenngleich diese dann auch schneller auskuriert werden kann. 
Worum es mir geht, ist ein bewusster Umgang mit dem Krank-Sein. Es zuzulassen und zu durchleben.
Und so mag eben das Leiden (auch im Allgemeinen), das du ansprichst, nicht nur ein Leiden bleiben, sondern eben auch eine Leistung, ein Kranksein-Können, sein. So kann ein bewusster Krankheitsumgang (quasi der Aussage: &quot;Ich bin jetzt krank - und das ist jetzt auch in Ordnung so&quot;) einiges ersparen - so glaube ich.

Damit sind in meinen Augen auch die Tore geöffnet für eine Aktivität trotz Krankheit. Dabei muss natürlich der genannte bewusste Umgang miteinbezogen werden und somit gleich von Anfang an mit einer gewissen Einschränkung gerechnet werden - die jedoch dann eigentlich nicht mehr negativ gesehen werden sollte.

Nur - fällt mir gerade auf - liegt diese ganze Ansicht, die ich nun hier dargestellt habe, leider zum Teil unter dem Schatten der ganzen &quot;think positive&quot;-These, die ich absolut nicht mag. Vielleicht muss ich noch deutlich machen, dass ein bewusster Umgang nicht impliziert, dass man sich auch darüber freut. Vielmehr ist es - und jetzt wiederhole ich mich - Zulassen der Situation, an der man mit allem Energieeinsatz nur wenig ändern kann (-&gt; vielleicht verschiebt man bei absoluter Ablehnung die &quot;notwendige&quot; krankheit nur). Ich habe dabei das Bild asiatischer Kampfsporttechniken im Kopf, bei denen es darum geht, die Energie des Gegners in andere Richtungen (zT gegen ihn) zu wenden. Hier müsste dann der Gegner die Krankheit sein...

Nunja. Ich habe schon wieder viel zu viel geschrieben...
Gute Nacht!
Pic.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo J.!</p>
<p>Ich muss auch hier noch (m)einen Senf ablassen, wenn ich schon dabei bin, hier zu schreiben.<br />
Mir sind inzwischen einige Menschen bekannt, die Krankheit (mit Betonung auf der körperlichen Ebene, jedoch mag man das auch ausdehnen) nicht mehr nur negativ sehen. Vielmehr geht auch mir mit diesen Menschen langsam ein Umgang mit einem solchen &#8220;Zustand&#8221; einher, der darauf abziehlt, sich darauf einzulassen, zu &#8220;versöhnen&#8221;. Ich hoffe, es klingt nicht allzu esotherisch. Ich meine hier keinen Geist-gehalt der Krankheit. Vielmehr möchte ich es mit Juli Zeh in &#8220;corpus delicti&#8221; ein sogenanntes &#8220;Recht auf Krankheit&#8221; nennen. Es ist uns wahrscheinlich unmöglich, dauerhaft gesund zu sein. Vielmehr ist meines Wissens nach unser Körper darauf angelegt, an Krankheiten &#8220;zu lernen&#8221; um sich in Zukunft besser dagegen wehren zu können. Nichtsdestotrotz wird man auch in Zukunft an der gleichen Krankheit erkranken können &#8211; wenngleich diese dann auch schneller auskuriert werden kann.<br />
Worum es mir geht, ist ein bewusster Umgang mit dem Krank-Sein. Es zuzulassen und zu durchleben.<br />
Und so mag eben das Leiden (auch im Allgemeinen), das du ansprichst, nicht nur ein Leiden bleiben, sondern eben auch eine Leistung, ein Kranksein-Können, sein. So kann ein bewusster Krankheitsumgang (quasi der Aussage: &#8220;Ich bin jetzt krank &#8211; und das ist jetzt auch in Ordnung so&#8221;) einiges ersparen &#8211; so glaube ich.</p>
<p>Damit sind in meinen Augen auch die Tore geöffnet für eine Aktivität trotz Krankheit. Dabei muss natürlich der genannte bewusste Umgang miteinbezogen werden und somit gleich von Anfang an mit einer gewissen Einschränkung gerechnet werden &#8211; die jedoch dann eigentlich nicht mehr negativ gesehen werden sollte.</p>
<p>Nur &#8211; fällt mir gerade auf &#8211; liegt diese ganze Ansicht, die ich nun hier dargestellt habe, leider zum Teil unter dem Schatten der ganzen &#8220;think positive&#8221;-These, die ich absolut nicht mag. Vielleicht muss ich noch deutlich machen, dass ein bewusster Umgang nicht impliziert, dass man sich auch darüber freut. Vielmehr ist es &#8211; und jetzt wiederhole ich mich &#8211; Zulassen der Situation, an der man mit allem Energieeinsatz nur wenig ändern kann (-&gt; vielleicht verschiebt man bei absoluter Ablehnung die &#8220;notwendige&#8221; krankheit nur). Ich habe dabei das Bild asiatischer Kampfsporttechniken im Kopf, bei denen es darum geht, die Energie des Gegners in andere Richtungen (zT gegen ihn) zu wenden. Hier müsste dann der Gegner die Krankheit sein&#8230;</p>
<p>Nunja. Ich habe schon wieder viel zu viel geschrieben&#8230;<br />
Gute Nacht!<br />
Pic.</p>
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