12.02.2005 19:43
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Wenn du jemanden liebst, musst du ihn gehen lassen koennen, damit er zu dir zurueckkommen kann.

Diesen Satz habe ich über die Kommentarfunktion bekommen (Danke! Ich freu mich immer sehr über Kommentare!) und ein wenig drüber nachgedacht.
Ich glaube, er ist mir zu instrumentell*. Wenn man jemanden gehen lässt, damit er wieder zurückkommt, lässt man ihn gar nicht gehen, sondern benutzt eine Technik, damit er bleibt.

Im Grunde muss dieses gehen lassen so offen für jeden Ausgang sein, so viel Freiheit geben, dass halt auch ein “schlechter” Verlauf okay wäre.

Und dabei sollte man dann auch noch versuchen, seine Liebe dennoch zu behalten, und glücklich zu sein, dass man jemanden liebt.
Oh Mann, ich gebe zu, das ist schwer.

*Zumindest wenn ich den Kommentar richtig verstanden habe.

10.02.2005 22:54
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Verdammte Scheiße. World War 3 ist plötzlich viel näher. Viel viel näher.
Mein Halbbruder ist Amerikaner und hat, nach der reelection von Bush unserem Vater eine e-mail geschrieben: “Keep rooms free for us”.
Da war noch nicht klar, ob es der Iran werden wird oder Nordkorea, aber letztlich ist das egal.
Und es ist so völlig egal, was ich dazu denke. Oder irgendjemand hier. Unsere Regierung ist ja sogar unserer Meinung, will die USA von unüberlegtem Handeln abbringen, aber wir haben halt kein Veto-Recht bei den vereinten Nationen. Bleibt nur Frankreich…

09.02.2005 21:02
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Uff. Nach langen, langen Wochen hab ich heute endlich diese fürchterliche Prüfung hinter mich gebracht. Und natürlich war sie in echt gar nicht fürchterlich, sondern ganz okay, aber es war trotzdem eine elende Schufterei, sich dafür vorzubereiten.
War ja auch hier im Blog spürbar, ich war ja kaum da. Ich war nämlich geschafft.
Jetzt dagegen habe ich es geschafft.
Sein und Haben, was?

Jetzt geht das Leben wieder los, und ich glaube, ich habe alles richtig gemacht:
Meine WG ist praktisch ausgestorben, das ist schade, aber ich ziehe meine Konsequenzen und fahre morgen erstmal zur Liebe, die 1999 groß war, die jetzt anders ist, aber dennoch und deswegen gut, die jetzt gleichberechtigt und gleich befähigt ist, und schon am Samstag komme ich wieder, um endlich die Süße aus Italien zu begrüßen!
Schön!
Zudem wird auch noch wieder geprobt, zum einen in der normalen Kombo (und normal ist hier so positiv gemeint, wie es nur gemeint sein kann, so wie in “Atmen ist ganz normal”) minus die ferngereiste Schlagzeugerin, und dann noch einmal minus die vielgeforderte Gitarristin, aber plus Fremdschlagzeugerin.

Spannende Geschichte: Die Fremdschlagzeugerin habe ich irgendwann mal auf der Treppe in der Uni sitzen sehen, mit anderen Menschen, aber die anderen Menschen sind mir nicht in Erinnerung geblieben, ich habe sie eigentlich sogar kaum gesehen, denn die Fremdschlagzeugerin ist wunderschön, und ich habe sie angestarrt.
Das ist, so hat man mir versichert, ziemlich abturnend, und auch nicht besonders nett, aber es war gar keine Absicht. Es ging in dem Moment irgendwie nicht anders. Nicht, weil ich ihr gleich verfallen war, oder etwas wollte, sondern schlicht weil ich überrascht war von soviel Anmut im Gesicht.

Damit hatte es sich dann auch erstmal, ich hab sie dann lange nicht gesehen, oder nur flüchtig, und wusste mich dann auch zu benehmen, immerhin will ich niemanden kompromittieren, und irgendwann “entdeckte” ich sie dort, wo sie nicht fremd, sondern heimatlich Zeug schlägt, und da ich im Rahmen eines Sampler-Projekts noch Bands suchte, und die Band ganz schön cool war, erwuchs ein deutlich erwachsenerer und richtigerer Kontakt.
Sympathisch ist sie mir geblieben (schön auch), und so frug ich letztens, ob sie nicht mal Lust hätte, mit mir und dem Bassisten, der so viele Zitate kennt, zu musizieren.

Vielleicht kommt sie morgen.

04.02.2005 20:24
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Ich hatte heute ein Seminar über Kommunikations- und Problemlösetrainings, und natürlich werden da zur Anschauung Rollenspiele gemacht. Echte Klienten geht ja selbstverständlich nicht.

Ich mache das gern (irgendwann möcht ich auch nochmal richtig schauspielern), und nehme auch gerne Rollen, in die ich mich ein bisschen reinversetzen kann, weil es dann authentischer wird und ich vielleicht auch was lerne.
Ich habe heute zwei Sachen gespielt, die beide recht nah an mir waren: Einmal einen Mann, der ganz viel Freiheit braucht, dessen Frau (Paargespräch) sich aber zurückgesetzt fühlt, der Zuspruch fehlt, die gern mal was mit ihm unternehmen würde, was besonderes, während er eher einfach genießt was da ist. Die Metapher, die während dem Gespräch kam, war die eines blühenden Kirschbaums im Garten, über den man sich jeden Tag aufs Neue freut (oder der, in den Augen der Frau, zum Alltag wird).
Die andere Rolle war die eines Mannes, der gern in einen Swingerclub wollte, und seine Frau konnte das nicht verstehen, kam dabei an Grenzen, die zu überschreiten ihr weder möglich noch wichtig war.

In beiden Fällen waren die beiden Partner sich dennoch zugewandt, liebten sich noch, und wollten weiterkommen. In beiden Fällen ist die Freiheit des Mannes das, worum es geht, einmal, weil er dadurch etwas unterlässt, was ihr wichtig wäre, einmal weil er dadurch Bedürfnisse hat, die sie nicht versteht.
Insbesondere beim 1. Fall habe ich viel verstanden über diese andere Rolle, darüber, dass manche Leute halt andere Dinge brauchen als ich. Bestätigung durch Worte, durch Taten, durch sehr deutliche Aufmerksamkeit.
Das ist besonders interessant, weil eine solche Diskrepanz von Bedürfnissen auch bei der Süßen aus Italien da ist, aber andersrum: Da merke ich nämlich immer nicht so deutlich, ob sie mich mag, kann ihre Signale (so sie denn da sind, aber das vermittelt sie irgendwie schon) nicht so recht einordnen, bin unsicher und will deshalb mehr Sicherheit, mehr offene “Bekenntnisse”.
Und sofort merke ich auch, wie mein Sicherheitsdrängen (was mich selbst ein wenig erschreckt) sie wiederum verschreckt, was ich ja von mir selber auch kenne. Und vor allem merke ich, dass dieses Einengen, was ich damit mache, gar nicht meine Absicht ist.
Vermutlich ist das auch gar nicht die Absicht jener Menschen, von denen ich mich eingeengt fühle…

Lehrreiche Tage.

02.02.2005 8:20
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Ich bin schon seit ner guten Stunde wach und lerne für meine Prüfung. Oh Mann.

01.02.2005 21:43
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Auch wenn B. in seinem Blog Sinead O’Connor vor Tom Waits einsortiert, beobachtet er oft schöne Sachen. Zum Beispiel seine Kindheit.

Was für eine zauberhafte Zeit ist das nur gewesen, in der man ein paar kleinen Figuren soviel Freundschaft entgegenbringen konnte und für Stunden und Stunden glücklich war, das Leben mit Ihnen zu teilen.

Die die Frage die sich umgehend daraus ergibt ist, “haben wir die Fähigkeit verloren, irgendwann auf dem Weg, als Mädchen und Computer interessanter wurden, oder hat sich diese Begeisterung nur verwandelt und trägt heute einen anderen Namen?”

Tja. Meine Antwort könnt ihr euch vielleicht denken. Und auch ein Leben ist immer Stunden und Stunden…

01.02.2005 20:07
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Heute an der S-Bahn-Station sann ich über Lieder nach, die ich mit Frauen verbinde, und mir fiel auf, dass ich a) mal ein Tape mit jenen Liedern machen sollte, und b), dass ich hauptsächlich Lieder habe für jene Frauen wo es schwierig war.

Freundeskreis – “Mit dir”
…du bist was was ich will fühlst du was ich fühl und was ich fühl ist real…

Louis Armstrong – “I get ideas”
…and after we have kissed goodnight and still you linger – I kinda think you get ideas, too…

R.E.M. – “Leave”
…nothing could bring me closer…

Weezer – “You gave your love to me softly”
…we had just one night,
but it lingers on and on and on…

Tomte – “Die Schönheit der Chance”
…und ich kann lügen über letzte Nacht: Das Atmen und den Krach…

01.02.2005 19:56
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Hab ich beides in der letzten Woche gesehen und finde beides schlimm. Für alle die das nicht kennen. Es heißt “Hab dich lieb” (auch als HDGDL geläufig) und respektive “Mit freundlichen Grüßen”.

Das ist Quatsch. Grüße werden nicht freundlich, wenn man das dazu sagt. Und abgekürzte Grüße sind eigentlich nicht freundlich. Das ist so wie herzliches Beileid. Oder, mein Favorit, aufrichtige Anteilnahme. Bäh.
Und auch in HDL ist von der L mal so gar nichts mehr da.

29.01.2005 22:58
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So. Bei der Neuformatierung des Archivs ist eine hübsche kleine Funktion abgefallen.
Man kann jetzt einzelne Einträge anschauen, und ihre URL bookmarken oder verschicken; sie bleibt immer die gleiche, so dass man, falls hier irgendwas gefällt, immer wieder genau diesen Eintrag aufrufen kann!
Einfach auf den Titel des Eintrags klicken und los geht’s.
Ich find’s gut.

29.01.2005 12:00
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Microbanner sind eine lustige Sache. Daher erstmal zwei Links:
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