Archiv der Kategorie: Allgemein

12.09.2005 21:38
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Neulich sprach ich mit einer Freundin über Freiheit, Einsamkeit, Nähe und Abhängigkeit.
Weil wir beide gern denken, brachten wir das ganze schnell in eine strukturierte Form, und spielten damit rum.
Es kam dann zu einer prädikatenlogischen Verschriftlichung des Ganzen… ja, ich weiß, wir schämen uns auch, aber es war dennoch ganz aufschlussreich.

Mögliche Beziehungen

Es gibt da so ein paar denkbare Wechselwirkungen, die man wohl implizit postuliert (und die ich hier jetzt Lügen strafen werde), und die man fürchtet:

  • Freiheit zieht Einsamkeit nach sich
    F → E, und durch den Modus Tollens leider
    Ohne Einsamkeit keine Freiheit
    ¬E → ¬F
  • Nähe zieht Abhängigkeit nach sich

    N → A und durch den Modus Tollens
    Ohne Abhängigkeit keine Nähe
    ¬A → ¬N

Ziele

Bislang sieht es recht mau aus. Immerhin nehmen wir über die beteiligten Konzepte folgendes an:

  • Freiheit (F) ist gut.
  • Einsamkeit (E) ist doof.
  • Nähe (N) ist gut.
  • Abhängigkeit (A) ist doof.

Deshalb haben wir eigentlich bestimmte Ziele, die den gedachten Beziehungen widersprechen. Der Weg scheint also steinig. Wir wollen:

  • Freiheit ohne Einsamkeit
    F ∧ ¬E
  • Nähe ohne Abhängigkeit

    N ∧ ¬A

Definitionen

Nun kann man diese ganzen Dinge mal in Bezug zu einander setzen.

  • Freiheit und Abhängigkeit sind Gegensätze
    F = ¬A sowie A = ¬F
  • Nähe und Einsamkeit sind Gegensätze

    N = ¬ E sowie E = ¬N

Und jetzt kommt der große Hokus Pokus. Wenn Freiheit das gleiche ist wie ¬Abhängigkeit, und Nähe nichts anderes als ¬Einsamkeit, dann werden unsere Ziele von oben (F ∧ ¬E sowie N∧ ¬A) schlicht und ergreifend zu

  • F ∧ N sowie
  • N ∧ F

Also müssen wir Freiheit und Nähe gleichermaßen hinbekommen. Wenn man den obigen Beziehungen folgt, müsste man eigentlich Einsamkeit suchen, um frei zu werden, und Abhängigkeiten eingehen, um Nähe zu leben. Aber das stimmt nicht! Wenn ich F (Freiheit) und N (Nähe) zu gleichen Teilen herzustellen versuche, dann müsste es gelingen.
Und schon wieder komme ich bei meinem Vorsatz für 2005 an…

Alles klar?

12.09.2005 12:28
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Wie schonmal geschrieben finde ich eine offene Beziehung super. Ich finde eigentlich auch, dass ich den Geist dessen, was ich mir wünsche, und was ich meiner leichten Überheblichkeit auch für ein gutes Rezept für viele andere Menschen halte, schon ganz gut umrissen hatte, aber trotzdem ist der der Gastbeitrag von Mirtana bei bettgeflüster ziemlich super.
Mirtana, deren Blog ich leider grad nicht lesen kann (blödes Twoday), hat nämlich eine.

Interessant ist in meinen Augen, dass sie zwar polygam, nicht aber polyamor ist. Noch (und, das hat mir gut gefallen, sie weiß um das “noch”, gesteht sich Veränderung zu, das finde ich super) findet sie an ihrem Partner – den sie “bessere Hälfte” nennt, das gefällt mir überhaupt nicht, aber naja – Dinge, die ihr die anderen Männer nicht geben.

Also bitte: Lesen!

09.09.2005 20:26
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Jeden Tag eine schöne Sache zu finden, das hab ich vorgestern für möglich, sinnvoll und schön erklärt. Eigentlich müsste man daraus sogar, wie sag ich’s mal, ein “multi-contributor-blog” machen, hab ich grad mal gedacht.

Meine schöne Sache heute war ein alleiner kleiner Junge, der unter der Leuchtreklame eines Bestatters mit seinem Fußball spielte.
Da steckt so viel drin. Klar, erstmal der Kontrast von Jugend und Tod, das war auch das Wichtigste. Gleichzeitig hab ich dann gedacht “Warum zum Teufel haben Bestatter ein leuchtendes Schild? Wie schrecklich, die scheinen sich um die Leichen noch schlagen zu müssen. Bui.”. Außerdem spielte der kleine Junge halt ganz allein. Da ist dann der Kontrast von dem traurigen Bestattungsunternehmen und der glücklichen Kindheit schon wieder aufgelockert.
“Oh, da kommt Leichenpeter, der soll alleine spielen, der riecht nach Patchouly!”

Aber den Kontrast fand ich trotzdem gut. Das ganze garniert mit gewitterschwerer Luft, überall Ionen und einer Pommes auf meinem Gepäckträger.
Tipp topp.

08.09.2005 2:19
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Oh wie schön… Drei Dinge sind schön. Erstens hat jemand über den Suchbegriff “Kann man gleichzeitig zwei Menschen lieben? zu mir gefunden. Ganz im Gegensatz zu diesen ganzen Sexgeschichten war ich da ja vielleicht wirklich mal hilfreich, das ist schön. (Und: Ja, kann man! Es ist sogar schön, weil Lieben gut ist. Dummerweise lernt man überall die romantische Liebe aus Hollywood kennen, aber in anderen Domänen lernt man es genau andersrum: Seine Eltern soll man beide lieben, alle Kinder, und Haustiere und die Natur liebt man sowieso ganz bedingungslos. Was spricht also dagegen? Wie die Liebe dann jeweils aussieht, darf man frei entscheiden!)

Außerdem wurde ich von jemandem verlinkt, die ich nun wirklich gar nicht kenne, das hat mich auch gefreut.

Und drittens war ich gerade bei einem Freund, und mit ihm und seiner Freundin sprach ich auch über das freie Lieben, über polyamory, und merkte, dass ich seit kurzem, vielleicht seit dem Buch “The Ethical Slut”, vielleicht seit der Entdeckung von polyamory als Bewegung, zum Einen offener damit umgehen kann, und zum Anderen auch den Menschen um mich herum ihr eigenes Ding besser zugestehen kann.
Weil beides halt leichter fällt, sobald man einen Namen dafür hat. Das mag bescheuert klingen, aber ich merke es sehr deutlich.
“Ich bin poly, du bist nicht poly.”
Das ist viel einfacher als “Ich liebe, du liebst auch, aber irgendwie… blabla”, Stunden später, immer noch alles komisch.

Abgesehen von diesen drei Dingen ist mir heute auf dem Weg zur Eisdiele aufgefallen, dass ich immer ein Halblächeln bei mir habe, das fand ich gut. Und dazu fällt mir ein, dass man sich mal jeden Tag eine Sache klarmachen sollte, die man an diesem Tag schön fand, gelernt hat, bemerkt hat, gedacht hat oder sonstwas.
Irgendwas gibt es immer.

06.09.2005 23:05
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3und20 schreibt

Keine Häfen mehr für mich, bitte. Als Boje verliert man auch nie die Bodenhaftung, hat stets die Nase im Wind und eine handbreit Wasser unter dem Kiel.

Hübsch! Hübsches Bild auch. Ich wäre aber lieber keine Boje, sondern ein Boot, Bodenhaftung brauch ich nicht. Und eine Boje kann nur passiv besucht werden, ein Boot kann selber aktiv werden, rumfahren und Abenteuer erleben. Ewig auf See, sich selbst immer am Nächsten sein, die Fische selber angeln… Aber es gibt ja nicht nur Häfen, sondern auch andere Schiffe… sind die wohl Freund oder Feind?
Mit vielen kann man sicher handeln, wir brauchen immerhin alle Vitamine, und neue Taucheranzüge für den Tiefgang. Auch ein gemeinsamer Tiefgang ist ne feine Sache.

Gelegentlicher Landurlaub ist aber meiner Meinung nach auch wichtig. Solange der Hafen immer weiß, dass man vielleicht auch mal wieder lossegeln will. So hoch ist die Kurtaxe meist nicht.

Aber Vorsicht auf See! Piraten! Leute, die einem nur was nehmen wollen, weil ihnen offenbar etwas fehlt (ein Auge, ein Bein…).

In diesem Sinne. Irgendwie sitzen wir wohl doch alle im selben Boot. Ha!

04.09.2005 1:44
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Die Autorin (warum habe ich eigentlich wohl das Gefühl, es ist eine Frau…?) des Buches, das sich mein Leben schimpft, überbrückt die Wartezeit zum Sequel von Powergirl mit einem kurzen Interlude. Der Cliffhanger, dass ich so sauer auf sie war, war ja ein bisschen Seifenoper, wenn ich mal ehrlich bin. Insbesondere meine Rolle war irgendwie nicht so stark besetzt, da hätte man jemand besseren finden sollen, das Ganze hätte sicher ganz anders gewirkt.

Das muss die Autorin gemerkt haben, und hat meine Rolle irgendwie geändert. Während ich in Folge 202 am Ende noch der böse, verbitterte, irgendwie verständlich zerknirschte aber eben doch der zerknirschte Exlover war, tauche ich jetzt kurz in einer der Folgen auf, während der Powergirl nicht mitspielt, weil sie in Norwegen ist, als romantischer Freundschaftsretter, als reumütiger Sünder, der merkt, dass er wohl auch Schuld hat.

J. kommt nach einem gelungenen Konzert nach Hause. Er ist mit seiner Band aufgetreten, ist von der Bestätigung, die er dort erfuhr, noch euphorisiert, und von den Schwierigkeiten, die so mitschwangen, ein bisschen nachdenklich gestimmt.
Auf dem Anrufbeantworter findet er eine Nachricht seiner Mutter, was ihn trifft, immerhin hat er erst gestern über Eltern und Familie in sein Weblog, kurz: Blog, geschrieben. Sie ist heile in Schweden angekommen, gut. Er will ihr eine SMS schicken, und mangels Handy macht er dafür seinen Rechner an.
Nach den üblichen Ritualen stolpert er dann im Posteingang über eine alte Rundmail von Powergirl, die ebenfalls in Skandinavien weilt: So sieht es hier aus, mir geht es ganz gut.
Kamerafahrt von links zum Close-Up, Gesicht vom Bildschirm beleuchtet, Miene zwischen Zärtlichkeit und Widerwillen, zur Not retouchen!
Fingernagel auf Tisch, tack, tack, tack, die andere Hand streichelt die Tasten.
Für deutlicheren Effekt hier Lied einspielen, Tomte, Die Schönheit der Chance, Zeile: “Was mir machen ist nicht vorgesehen, aber es ist schön dich hier zu sehen. Und wir nahmen uns die Zeit, um Zenit zu buchstabieren.”
J. beginnt hier zu tippen, ein Stück Bitterkeit ist von ihm abgefallen.
Schnitt, Kamera von rechts, Fahrt weg vom Gesicht, Blende auf, Schnitt, neue Szene, weiter ab Folge 247.

03.09.2005 10:42
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Andererseits, so fiel mir gestern auf, haben alle Eltern eine Aufgabe vor oder schon hinter sich, die wahrhaftig schwierig ist: Das Kind gehen lassen.

Ich habe schonmal über Erwartungen geschrieben, darüber, wie schädlich sie sind, wie sehr sie die Sicht für das Schöne im Leben, also für die Liebe, einschränken. Momentan stecke ich gerade selber sehr drin, was mir auf der Polyliste und in den Kommentaren hier deutlich gemacht wird (und allein dafür hat sich die Kommentarfunktion schon gelohnt), erwarte viel von den Menschen zurück, erwarte, gerade seit Polyamory zu mir gefunden hat, sehr viel Respekt für diese Art zu lieben, will, dass man mir erlaubt, jemanden so zu lieben, und erwarte ganz außerdem eine Kontinuität in meinem Leben.
Dabei stellte ich Ansprüche, und stelle nun zähneknirschend fest, dass das so nicht geht. Ich war da schonmal weiter, kommt mir vor…

Das bringt mich jedenfalls zurück zu den Eltern. Wer schonmal ein Kind, ein ganz junges, ein sogenannes Kleinkind, auf dem Arm hatte, weiß um die Fürsorgegefühle, die man dann bekommt. So ein Kleinkind will man, völlig zu Recht, hegen und pflegen, nie alleine lassen, beschmusen und drücken.
Nun haben die meisten Kleinkinder die Angewohnheit, irgendwann Großkinder zu werden, und nachdem die Eltern sie umsorgt haben, ihnen Hort und Hafen waren und all das, gilt es dann, sie gehen zu lassen.
Ich merke das bei meinen eigenen Eltern. Aus verschiedenen Gründen, die alle nicht so schlimm sind, keine Angst, sind sie mir nicht sonderlich nah. Ich bin ihnen ungeheuer dankbar, sie sind nett, aber tatsächliche Familiengefühle habe ich kaum. Und ich erlebe zumindest bei meiner Mutter, dass sie das schade findet, dass sie mir gern näher wäre, und erlebe aber auch, dass sie mein Abwenden von der Familie als Hort und Hafen recht bedingungslos akzeptiert.
Im Grunde hat sie mir das beigebracht mit der Selbständigkeit, und das ist mal wirklich Freiheit und eben auch Freiheit von Erwartungen:
Dem Kind, das man liebt, das man schützen und behüten will, beizubringen, wie es einen selber verlassen kann.

01.09.2005 10:36
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Manchmal schaut man sich seine Eltern an, oder beliebige andere “richtige” Erwachsene, und stellt fest, dass sie weniger Freunde haben, oder gar keine.
Und wenn sie welche haben, dann treffen sie sich unregelmäßig oder selten und sprechen über dies und jenes, aber, so kommt es einem vor, nie über die wichtigen Dinge. Sie sprechen nicht über die Liebe, über das Leben, über Schmerz und Enttäuschung, auch nicht über großes Glück in kleinen Dingen oder kleines Glück in großen. Sie sprechen nicht von Überraschungen und Erwartungen, die sie lieber nicht hätten.

Ich habe mich immer gefragt, wie das kommt. Ob sie das wann anders tun, oder einfach nicht.
Und ich glaube, sie tun es nicht. Um genau zu sein, tun sie es nicht mehr.
Weil sie irgendwann gemerkt haben, dass das drüber reden auch nichts verändert, dass man mit dem Gefühl dennoch allein ist, weil man eben unverbindbar getrennt ist von den anderen Menschen.

Aber wenn “wir” so sind und “sie” so, dann muss es einen Weg dorthin geben, eine Entwicklung, und das macht mir manchmal ein bisschen Angst. Weil es bedeutet, dass jene Freundschaften, in denen ich über die großen Dinge spreche, was mir Freude macht, aussterben werden, irgendwann, dass sie wohl nicht für immer da sein werden, und dass sie vor allem ersetzt werden durch so seltsame, eher oberflächliche Freundschaften, in denen man viel lacht, etwas Rotwein trinkt und beim besten Willen wirklich leider, ach, nicht so viel Zeit hat, wir sollten das ja viel öfter, aber ihr wisst ja auch wie das ist, ja natürlich wissen wir das.
Und der Weg fängt ganz unmerklich an, das merke ich schon jetzt. Die Worte “bester Freund” und “beste Freundin” klingen hohl, klingen nach Schule, und ich würde sie nicht wieder vergeben, glaube ich.

30.08.2005 15:24
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Wir waren gemeinsam an der Kunstschule, die, allein das ist schon lyrisch, hoch über der Stadt neben der stadteigenen Burg liegt.
Nachdem sie einige Dinge dort erledigt hatte, nämlich einen Rahmen gezimmert, was mich beeindruckt hatte, sich in der Kunstschule zuhause gefühlt, was mir damals wie Konkurrenz erschien, setzten wir uns mit ein paar Blatt Papier auf die Wiese vor der Schule und suchten Motive.
Allerdings gab es kaum welche, also zeichneten wir uns, legten uns voreinander und waren ein bisschen unsicher.
Ich habe selten eine so sinnliche Situation erlebt, und wenn ich sinnlich sage meine ich hier genau das: Sinnlich. Die Sinne betreffend.
Wir zeichneten beide regelmäßig, hatten ein Auge für Schwünge, für Formen, und genau das wurden wir für den anderen. Da waren nicht mehr Arme oder Hüften oder Schultern, da waren Schwünge und Formen, und in dieser Auflösung der Körper lag gleichzeitig eine große Körperlichkeit.
Mein Blick ruhte irgendwann auf ihren Brüsten, weil ich die zeichnen wollte, und meine Sache gut machen wollte, immerhin wusste ich, dass sie das Bild nachher sehen wollen würde, also schaute ich genau hin, und erst nach geraumer Zeit wurden die Schwünge wieder zu Brüsten, und dann war es mir unangenehm. Aber in gewisser Weise war doch eine Erlaubnis da, das zu tun, es war so eine professionelle, entrückte Atmosphäre.

Nach 10 sinnlichen Minuten, vielleicht 15, hatten wir unsere Skizzen fertig, setzten uns nebeneinander, sodass unsere Jeansnähte sich gerade so berührten, und schauten die Bilder an.
“Schön!”
“Find ich auch.”
Sagten wir, und ich meinte natürlich nicht nur die Bilder. Wir schauten die Bilder an, schauten uns an, ob wir denn auch ähnlich geworden wären, ähnlich schön, und dann schauten wir uns weiter an, und dann küssten wir uns.

Am nächsten Tag begrüßte ich sie am Morgen mit einem Kuss, und sie schmeckte nach dem Granny Smith, den sie aß. Seitdem warte ich immer darauf, dass Mädchen nach Apfel schmecken.
Am übernächsten Tag machte sie in der großen Pause Schluss.
Naja.

29.08.2005 1:13
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Compersion, noun. The opposite of jealousy, positive feelings about your partner’s other intimacies.

(via Kerista, die auch das Wort Polyfidelity geprägt haben, und via Ideenjonglagen, die mich überhaupt sehr mit wichtigen Wörtern bereichert hat)

Zu deutsch dann wohl Kompersion. Da gilt es, nochmal drüber nachzudenken, aber das finde ich schwer… das ist fast so schwierig, wie nichts zu erwarten, keine Gegenleistungen und so. Vielleicht ist es auch, genau wie die Erwartungslosigkeit, eher ein Ziel, was man immer anstrebt, und es geht um den Weg dorthin.
So wie beim Weltfrieden.